Der Morgen in Bacharach begann relativ neblig. Einige Zeit später kam die Sonne aber durch und der Tag wurde dann sehr schön. Zunächst ging es weiter durch das obere Mittelrheintal, das sich insgesamt von Bingen bis Koblenz erstreckt.
Die Gegend ist herrlich. Der Rhein macht hier viele Kurven durch die bewaldeten Berge und ständig gibt es Burgen, Schlösser und malerische Kleinstädte zu sehen.
Hinter Koblenz wurde es zumindest am Westufer des Rheins flacher, aber die Gegend war immer noch sehr schön. Der Radweg verläuft hier die ganze Strecke direkt am Rhein entlang.
Übernachtet habe ich auf demselben Campingplatz, auf dem ich vor knapp drei Monaten bereits war. Hier hatte ich den Rhein verlassen und bin über Aachen nach Belgien gefahren. Die kommenden Kilometer kannte ich also schon. Da ich letztes Mal nicht in der Bonner Innenstadt war, habe ich das dieses Mal nachgeholt. Auch hier gibt es einen großen Münster und als Geburtsstadt van Beethovens steht eine Statue von ihm direkt im Zentrum.
Durch Köln bin ich einfach nur durchgefahren. In Düsseldorf war ich dieses Mal auch in der Altstadt, aber auch hier gab es nichts Erwähnenswertes. Zumindest architektonisch ist Düsseldorf die langweiligste deutsche Großstadt, die ich kenne.
Heute Morgen bin ich zunächst wieder durch Duisburg geradelt bevor es dann lange Zeit durch ländliche Idylle ging.
Nach einiger Zeit kam ich nach Xanten, wo ich mir zunächst den riesigen Dom angeschaut habe.
Die Stadt wurde ursprünglich von den Römern gegründet. Gleich hinter dem Dom gibt es einen archäologischen Park, wo einige ursprüngliche Gebäude zumindest in Teilen maßstabsgerecht rekonstruiert wurden.














