Straßburg 

Nach Tannay bin ich zunächst immer am Genfer See enlang gefahren. Der Weg ging die meiste Zeit direkt am Ufer entlang, teilweise aber auch durch Weinberge oder durch gemütliche historische Kleinstädte. 

Nach einiger Zeit kam ich durch Lausanne, wo ich eine kleine Besichtigungstour gemacht habe. Unter anderem war ich bei der Kathedrale, was eine ziemliche Bergtour war. Sie liegt nämlich am höchsten Punkt der Stadt. 

Dafür hatte man von oben einen schönen Überblick über die Stadt.

Danach bin ich weiter nach Nordosten gefahren. Nach etwa 40 Kilometern erreichte ich den nächsten riesigen See, den Neuenburger See.

Hier habe ich dann auch übernachtet. Am nächsten Tag ging es weiter am See und kurze Zeit später kam dann noch der Bieler See. Die Schweiz ist scheinbar überall recht ruhig, idyllisch und mit dem Fahrrad bestens zu bereisen. Die Radwege sind exzellent. Irgendwann kam ich durch Solothurn, wo es mir auch sehr gut gefallen hat. 

Von dort aus bin ich durch die wunderschöne schweizerische Bergwelt nach Basel gefahren. 

Übernachtet habe ich etwa 20 Kilometer vor der Stadt. Zum Ende des Tages fing es leider an zu regnen und auch der nächste Tag war dann stark bewölkt mit gelegentlichen Schauern. Zunächst bin ich durch Basel gefahren. 

Die Stadt liegt direkt im Dreiländereck, wo sich die Schweiz, Deutschland und Frankreich treffen. Ich bin zunächst nach Weil am Rhein in Deutschland gefahren, wo ich zum Friseur gegangen bin und mir anschließend einen ordentlichen Dönerteller gegönnt habe. Anschließend bin ich über die Rheinbrücke nach Frankreich geradelt, wo ich den nächsten Campingplatz angesteuert habe. Es regnete wieder und so habe ich mich dazu entschlossen einen halben Ruhetag einzulegen. 

Heute ging es weiter nach Norden. Ich fahre hier zwar am Rheinradweg entlang, allerdings habe ich den Rhein heute so gut wie gar nicht gesehen. Zunächst ging es über viele Kilometer durch Maisfelder und Weideland. Die Wege waren meist autofrei, aber der Verkehr war teilweise recht tierisch. 

Nach einiger Zeit erreichte ich den Canal du Rhône au Rhin, auf dem auf einigen Streckenabschnitten wahrscheinlich jahrelang kein Schiff mehr unterwegs war. Man kam sich wie im Dschungel vor.

Schließlich kam ich in Straßburg an, wo ich zunächst in die Altstadt gefahren bin. Sie ist sehr gut erhalten und voller schöner Fachwerkhäuser. Der Höhepunkt war dann die riesige Kathedrale.

Anschließend bin ich zum EU-Parlament geradelt, das zwar nett anzuschauen, aber im Vergleich zur Altstadt nicht allzu beeindruckend ist. 

Die Wege waren heute so gut und flach, dass ich insgesamt relativ locker 156 Kilometer gefahren bin und trotz der Stadtrundfahrt durch Straßburg bereits vor 19 Uhr am Campingplatz war.

2 Gedanken zu “Straßburg 

  1. Hallo Magiera!
    Ich muss ja mal gestehen, dass meine geographischen Kenntnisse doch teilweise ziemlich fürn Ars… sind!
    Schön, dass Du diesen Blog machst, so lernt man ja doch wo so einige Städte und Ecken in Europa genau liegen.
    Naja, das meiste weiß man ja doch, aber halt nicht alles, ich zumindest! 🙂
    Wünsche Dir noch viel Spaß und eine schöne Weiterfahrt!!!
    Grüße und bis bald…

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  2. Hallo Sebastian!!!
    Ich grüße Dich und hoffe, es geht Dir gut! Ich freue mich, dass Du so gut drauf bist, mutig, freudig und voller Tatendrang und Du deine Fahrt fortsetzen willst. Ich hoffe, dass Dein Fahrrad genauso ein Durchhaltevermögen hat wie Du…
    Alles Gute für die weitere Fahrt zur Nord- und Ostsee.
    Alle meine guten Wünsche begleiten Dich, vor allem gutes Wetter.

    Es grüßt Dich ganz herzlich Deine Oma!

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