Fuengirola

Nachdem ich in Sevilla war, bin ich einen ganzen Tag nach Süden gefahren, um wieder ans Meer zu kommen. In dieser Gegend gibt es außer Feldern, die meistens bereits abgeerntet waren, überhaupt nichts. Es war ein meist ereignisloser Tag durch menschenleere Felder.

Am Ende des Tages hatte ich aber wieder das Meer erreicht. 

Am nächsten Tag wollte ich zunächst nach Cadiz, aber von Norden her führen nur Autobahnen in die Stadt, so dass ich diesen Plan verworfen habe. Stattdessen ging es lange Zeit durch Naturparks, die gelegentlich vom Meer überflutet werden und daher eine ganz eigene Flora und Fauna haben.

Danach bin ich die meiste Zeit direkt an der Küste entlanggefahren.

Nachdem der Atlantik eher dunkel und undurchsichtig wirkte, ist das Wasser hier glasklar und völlig ruhig. Rechts hatte ich immer das Meer, links diverse Berge.

Gestern habe ich dann in Tarifa die südlichste Spitze der iberischen Halbinsel erreicht. Von hier aus sah Afrika zum Greifen nahe aus.

Einige Kilometer später hatte ich einen großen Felsen vor mir. Ich blickte nun direkt auf Gibraltar. Diese Halbinsel ist einfach nur ein riesiger Felsen, der hier aus dem Meer emporsteigt und alles drumherum überragt.

Die Wege hier in Südspanien sind teilweise etwas anstrengend. Häufig muss man über autobahnähnliche Straßen mit sehr viel Verkehr fahren oder man hat ziemlich holprige Pfade, auf denen man nur langsam vorankommt.

Ein Gedanke zu “Fuengirola

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