Sines

Nachdem ich Nazare hinter mir gelassen hatte, ging es weiter nach Süden. Der Weg verlief teilweise direkt am Meer, teilweise etwas weiter im Inland. Nachdem Portugal bislang recht flach war, wurde es nun etwas hügelig.

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In dieser Gegend gibt es auch wieder Steilklippen an der Küste anstatt der Dünen und breiten Sandstrände.

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Etwas westlich von Cascais habe ich abends dann gecampt. Hier hatte ich somit auch den westlichsten Punkt meiner Reise erreicht.

Am nächsten Morgen bin ich zunächst nur nach Osten Richtung Lissabon gefahren. Eigentlich waren es 30 Kilometer bis in die Stadt, allerdings ist die Küste hier stark besiedelt, so dass ich das Gefühl hatte, die ganze Zeit nur durch eine große Stadt zu fahren. Es ging aber immer am Meer entlang, wo man meist eine schöne Aussicht hatte.

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Nach einiger Zeit hatte ich dann aber auch offiziell Lissabon erreicht. Die Stadt liegt an der Mündung des Tejo, an dem ich zunächst eine Weile entlangfuhr.

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Später bin ich auch abseits des Flusses etwas herumgefahren, allerdings wurde es hier wieder sehr hügelig mit teilweise sehr steilen Steigungen auf recht schlechten Straßen.

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Da ich mir vorher keine Karte der Stadt mit allen Sehenswürdigkeiten besorgt hatte, hatte ich auch kein direktes Ziel und bei den vielen steilen Hügeln wollte ich nicht mehr auf gut Glück kreuz und quer durch die Stadt fahren. Zusätzlich wollte ich noch das Deutschland-Spiel sehen, was nach portugiesischer Zeit bereits um 17 Uhr angepfiffen wurde. Um über den Fluss zu kommen, habe ich die Fähre genommen, da die einzige Brücke, die es hier gibt, eine Autobahn ist.

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Heute Morgen bin ich zunächst nach Setúbal gefahren. Auch hier gibt es eine große Bucht, die ich per Fähre überquert habe.

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Anschließend ging es lange Zeit an einer einsamen Landstraße durch kaum besiedeltes Gebiet entlang. Die Strecke war wunderbar ruhig und nach den vielen Städten zuvor sehr entspannend.

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Das einzig wirklich Ärgerliche an diesem Tag ist, dass ich irgendwo auf den letzten 10 Kilometern meine Isomatte während der Fahrt verloren habe. Obwohl ich ein ganzes Stück wieder zurückgefahren bin, habe ich sie leider nicht wiedergefunden. Am nächsten Decathlon werde ich erst übermorgen vorbeikommen, so dass ich heute und morgen etwas unbequemer schlafen werde.

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