Stubbekøbing

Nachdem ich den letzten Blogeintrag geschrieben habe, hatte ich noch einen sehr netten Abend am Strand von Sankt Peter-Ording. Nachdem ich nun die komplette deutsche Nordseeküste (zumindest am Festland) abgefahren bin, kann ich sagen, dass dies wirklich einer der schönsten Orte in dieser Gegend ist.

Das liegt natürlich auch daran, dass es sonst kaum Strände an der Küste gibt. Normalerweise trifft das Meer direkt auf den Deich oder es gibt noch einige vorgelagerte Salzwiesen. Die Strecke bis kurz vor die dänische Grenze fand ich auch noch herrlich, da man hier über einen längeren Zeitraum direkt am Wasser entlangfahren konnte. Zwischendurch kamen auch noch einige nette Kleinstädte wie Husum.

Ich bin also der deutschen Nordseeküste bis zur dänischen Grenze gefolgt und danach nach Flensburg gefahren. Somit hatte ich nun auch die Ostsee erreicht. 

Von hier aus ging es dann weiter nordwärts nach Dänemark. Zunächst folgte ich über längere Zeit der Flensburger Förde, einer langgezogenen Bucht, die weit ins Inland hineinragt. Als erste größere dänische Stadt kam Sonderburg.

Danach bin ich dann durch die hiesige Inselwelt gefahren. Größere Städte gibt es kaum noch. Stattdessen wechseln sich Land und Wasser ständig ab. Die Ostseeküste ist deutlich abwechslungsreicher als das Land an der Nordsee. Hier gibt es keine Deiche, dafür viele Wälder, Buchten und einsame Strände. Auch wenn ich die Zeit an der Nordsee recht schön fand, gefällt es mir an der Ostsee deutlich besser. Hinter jeder Kurve kommt etwas neues. Es ist niemals eintönig und irgendwie erinnert alles ans Mittelmeer, allerdings mit nordeuropäischer Vegetation und einem eigenen Flair. Zudem sind die Radwege super, so dass ich bislang begeistert von der Ostsee bin.

Mit Alsen, Fünen, Tåsinge, Langeland, Lolland und Falster war ich mittlerweile auf sechs dänischen Inseln, wobei zwei längere Fährfahrten dabei waren. Die übrigen Inseln sind durch Brücken miteinander verbunden. Schöne Ecken gab es überall, aber besonders schön fand ich Falster.

Morgen geht es dann mit der Fähre auf die nächste Insel.

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