Um von Aachen nach Belgien zu kommen, ging es zunächst eine Weile bergauf. Die Grenze ist genau am Gipfel des Hügels. Zunächst ging es durch eine recht abgeschiedene Hügellandschaft mit einigen wenigen Dörfern.
Die Radwege hier in Belgien sind zum größten Teil sehr gut. Ein kleines Stück südlich von Lüttich erreichte ich schließlich die Maas.
Zunächst hatte ich gehofft, dass es einen Radweg entlang des Flusses gibt, allerdings ist in dieser Gegend das gesamte Ufer mit Fabrik- und Gewerbegebieten zugebaut, so dass ich zunächst durch diverse Ortschaften parallel zum Fluss gefahren bin. Die Fabriken machten meist einen maroden und heruntergekommenen Eindruck und auch die Städte sahen eher trist und immer gleich aus.
Die Gegend zwischen Huy und Namur war dann deutlich schöner. Es gab kaum noch Industrie, dafür umso mehr Natur und hier verlief der Radweg direkt entlang des Ufers.
In Namur verliess ich die Maas wieder und folgte dem kleineren Fluss Sambre, der in der Stadt in die Maas fliesst.
Auch hier wechselten sich schöne, idyllische Abschnitte mit alten, maroden Fabrikgeländen ab.
Gestern musste ich eine ganze Weile nach einem Campingplatz suchen, da die ersten beiden, die ich angefahren habe, geschlossen waren. Schließlich bin ich in Sivry aber fündig geworden. Da für den gesamten heutigen Tag Regen und Gegenwind angesagt waren, habe ich hier einen Ruhetag eingelegt. Morgen geht es dann nach Frankreich.
Inzwischen bin ich 1108 Kilometer unterwegs.









Hi Magiera,
an der Maas war ich auch letztes Wochenende. Ich war in Verdune, wo die Maas entspringt.
Gute Reise dir weiterhin und bis bald!
Liebe Grüße
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