Ach an der Salzach

Nach Klausen ging es weiter durch die südtiroler Bergwelt. Bis Brixen verlief die Steigung kontinuierlich und moderat, so dass es keine große Mühe war den Berg hochzufahren. Hinter Brixen wurde es zunächst deutlich steiler und es kamen auch immer wieder kürzere Abfahrten, auf denen die eben noch erkämpften Höhenmeter gleich wieder vernichtet wurden. Ab etwa 1000 Metern Höhe wurde es dann aber wieder flacher. Die Landschaft ist viel wasserreicher als ich es gedacht hätte. Überall sieht man Flüsse, Bäche und Seen.

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Am späten Nachmittag erreichte ich dann die österreichische Grenze. Das erste, was mir hier auffiel, war dass die Preise wieder deutlich günstiger als in Italien sind. Außerdem gibt es wieder Fertiggerichte aus der Dose, so dass man für eine warme Mahlzeit nicht mehr in teure Restaurants muss.

Auch in Österreich war der Radweg hervorragend ausgebaut und man muss nur selten auf Straßen mit Autoverkehr fahren. Wie bereits entlang des österreichischen Teils des Donauradwegs sieht man häufig Gasthäuser, Cafés, Biergärten, etc., die sich speziell auf Radfahrer spezialisiert haben.

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Mittlerweile war ich nun mitten in den Alpen. Eigentlich hatte ich mir die Fahrt deutlich anstrengender vorgestellt. Insgesamt musste ich aber nur über zwei Berge mit jeweils etwas über 1200 Metern. Dazwischen geht es zwar auch viel hoch und runter, aber insgesamt ist der Weg gut befahrbar.

Am nächsten Morgen musste ich zunächst 500 Höhenmeter hinauffahren, um zu dem besagten zweiten Berggipfel zu kommen. Dort gibt es einen Tunnel, der nur mit dem Zug befahrbar ist. Auch Autos müssen sich hier von der Bahn transportieren lassen. Die Fahrt ist allerdings nur 10 Kilometer lang und wenig später war ich in Böckstein. Von hier ging es im Großen und Ganzen mehrheitlich bergab. In dieser Gegend gibt es viele Wasserfälle, die sehr beeindruckend waren.

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Die Berge sind in jedem Fall sehenswert und ich bin immer noch überglücklich, dass ich mich in Griechenland dazu entschlossen habe nicht über den Eisernen Vorhang-Radweg nach Hause zu fahren und stattdessen an der Adria entlang und durch die Alpen zu fahren.

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Gestern Morgen regnete es zunächst in Strömen, aber ab 10 Uhr wurde es dann immer freundlicher.

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Kurze Zeit später erreichte ich Salzburg und habe erstmal die Altstadt besichtigt.

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Danach ging es an meist einsamen Wegen immer an der Salzach entlang oder durch die Wälder, die hier am Ufer stehen. Irgendwann erreichte ich auch den Teil, wo die Salzach die Grenze zwischen Österreich und Deutschland bildet. Ich bin hier zwar in Österreich, hatte aber bereits wieder deutsches Mobilfunknetz.

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Inzwischen bin ich 12305 Kilometer unterwegs.

Ein Gedanke zu “Ach an der Salzach

  1. Den Autozug durch den Berg hatte ich vor ein paar Jahren mal mit dem Auto benutzt. Eine sehr schöne Strecke! Aber jetzt mal zum Essen Magiera: Lass endlich dies ekelhafte „Essen aus der Dose“ weg! Das ist maximal Schei*** aus der Dose -.- Wie du schon schreibst gibt es doch reichlich Gaststätten, die sich speziell auf Radfahrer ausgerichtet haben und die Preise sind auch günstig dort.
    Zur Kultur eines Landes bzw. einer Region gehört auch das Essen und nicht nur die Landschaft 😉
    Schöne Weiterfahrt und lass es dir schmecken!

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