Klausen

Hinter Ferrara bin ich zunächst weiterhin am Po entlang gefahren. Da der Weg immer auf dem Hochwasserschutzdeich verläuft, ist man immer etwas höher als der Rest der Landschaft und hat meist einen schönen Ausblick. Zusätzlich fährt man auch nicht direkt durch Orte, so dass man nie wegen Ampeln oder dichtem Verkehr warten muss und dementsprechend zügig vorankommt.

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Übernachtet habe ich dann in der Nähe der Stadt Mantua, die recht idyllisch an einem See gelegen ist. Da der Campingplatz aber etwas außerhalb lag und es schon spät war bin ich allerdings nicht mehr durch das Stadtzentrum gefahren um mir die Stadt anzusehen.

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Am nächsten Morgen ging es dann in nördlicher Richtung. Es ging die meiste Zeit an einem Kanal entlang und langsam, aber sicher, kamen die Alpen in Sichtweite.

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Zunächst erreichte ich allerdings den Gardasee. Gerade wenn man von Süden kommt, wirkt der See vor dem Alpenpanorama sehr schön. Je nach Lichteinfall funkelte das Wasser in allen Blautönen.

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Anschließend wurde es zum ersten Mal seit Tagen wieder recht hügelig. Nach einiger Zeit hatte ich dann aber den Fluss Etsch erreicht, der durch ein langes Tal führt und an dessen Ufer der Weg recht flach ist. Nun war ich mitten in den Bergen.

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Am nächsten Morgen war es etwas regnerisch und stark bewölkt, so dass die Sicht etwas eingeschränkt war, aber auch wolkenverhangene Berge haben eine gewisse Schönheit.

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Nach einiger Zeit kam ich dann nach Südtirol. Offiziell ist man hier immer noch in Italien, aber kulturell ist man bereits in Österreich. Die Leute sprechen deutsch und auch die Ortschaften sehen aus wie in Österreich.

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