Bratislava

Vorgestern ging es dann immer weiter an der Donau entlang. Nach einigen Kilometern kam ich am Kloster Melk vorbei, von dem ich gehört hatte, dass es sehenswert ist. Leider war ich auf der falschen Uferseite, aber einen Gesamteindruck hatte ich trotzdem.

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Um auf die andere Seite zu kommen, hätte ich einen ziemlichen Umweg in Kauf nehmen müssen und da ich noch viel vorhatte, bin ich weitergefahren.
Kurze Zeit später kam ich durch die Wachau. Die Gegend hier ist wieder sehr bergig und die Wachau ist ein etwa 30 Kilometer langes Tal, in dem viel Wein und Obst angebaut wird. Dazu gibt es viele schöne kleine Dörfer.

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Die Distanz von Grein nach Wien war irgendwie ungünstig. Für eine Tagestour recht lang, für zwei recht kurz. Da ich in Wien campen wollte, um mir dir Stadt genauer anschauen zu können, wollte ich auch nicht 40 oder 50 Kilometer vor der Stadt einkehren. Dann hätte ich den nächsten Tag nur noch eine sehr kurze Etappe gehabt. Das kam mir wie ein verschwendeter Tag vor, so dass ich die 166 Kilometer bis nach Wien an einem Tag durchgefahren bin. Gegen 19 Uhr war dann aber die Skyline von Wien zu sehen und eine Stunde später war ich am Campingplatz angekommen.

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Gestern Vormittag bin ich dann 35 Kilometer durch Wien geradelt und habe mir die Stadt in Ruhe angeschaut. Es gibt zwar überall gute Radwege, aber trotzdem war es recht stressig durch so eine hektische Großstadt zu fahren. Eigentlich steht man mehr an roten Ampeln als dass man fährt. Die Stadt ist aber zweifellos sehenswert mit den vielen barocken Gebäuden. Leider hat es immer wieder zwischendurch geregnet, so dass ich die Tour dann irgendwann abgebrochen habe.

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Heute ging es zunächst durch das Naturschutzgebiet Donauauen. Hier führte über etwa 40 Kilometer ein gerader Dammweg durch eine Landschaft, die größtenteils aus Wald, Wiesen und kleinen Seen bestand. Nach der hektischen Fahrt durch Wien war es herrlich stundenlang kein einziges Gebäude oder Auto zu sehen.

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Nach einiger Zeit konnte man noch von der österreichischen Seite Bratislava sehen.

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Kurze Zeit später war ich dann auch in der Slowakei. Bratislava liegt recht dicht an der Grenze, so dass man eigentlich sofort in der Stadt ist. Hier sah es teilweise ähnlich wie in Wien aus, aber deutlich ruhiger und gemütlicher.

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Die Stadt scheint im Aufschwung zu sein. Überall waren Kräne und Baustellen zu sehen. Ich bin dann zunächst durch die Innenstadt gefahren, um dann den Campingplatz anzusteuern. Eigentlich wollte ich heute Abend nochmal in die Stadt, aber leider ist der Campingplatz doch recht weit vom Zentrum entfernt. Daher bleibe ich vermutlich doch vor meinem Zelt.

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