Von Waldshut-Tiengen ging es meist am Rhein entlang Richtung Osten. Der Grenzverlauf zwischen Deutschland und der Schweiz ist hier etwas merkwürdig, so dass ich ständig zwischen den Ländern hin- und herwechselte. Die Gegend ist herrlich. Der Rhein leuchtet schön blau und die urigen Ortschaften unterwegs wirkten wie aus einer anderen Zeit.
Bei Schaffhausen erreichte ich dann den Rheinfall. Beeindruckend, was für Wassermassen dort herunterstürzen. Ich habe einen Touristen dort gebeten ein Photo von mir vor dem Wasserfall zu machen. Das hat er auch getan, allerdings hat er den Auslöser meiner Kamera wohl nur halb hereingedrückt und so alles fokussiert, aber Photos hat er nicht gemacht. Unfähiger Typ!!!
Danach ging es dann weiter zum Bodensee. Dort war ich mit meinem Studienkollegen Frank verabredet. Gecampt haben wir direkt am Seeufer. Zunächst waren wir noch lecker essen (ich habe gleich zwei Hauptmahlzeiten verschlungen), dann saßen wir noch gemütlich mit einigen Bieren am Ufer und hatten einen netten Abend.
Am nächsten Morgen waren wir noch frühstücken und dann ging es wieder weiter. Zunächst war es eine gemütliche Fahrt bis es dann mächtig hügelig wurde. Ich musste auf über 800 Meter hochfahren, was bei der Hitze an dem Tag zu einer schweißtreibenden Angelegenheit wurde. Schließlich bin ich aber oben angekommen und konnte auf Tuttlingen herunterschauen.
In dem Ort stieß ich dann erstmals auf die Donau, die mich nun mindestens für die nächsten 1400 Kilometer begleiten wird. In dieser Gegend ist der Fluss noch jung und klein, eigentlich eher ein Bach.
Zwischen Tuttlingen und Sigmaringen fließt die Donau durch eine Art Canyon. Auf beiden Seiten türmen sich steile Felswände auf. Hier habe ich auch gecampt.
In dem Ort gab es auch eine Fahrradwerkstatt, wo ich mir endlich ein neues Tretlager holen wollte. Die Problematik mit der etwas lockeren Tretkurbel hatte ich ja schon seit der Bretagne. Der Gepäckträger war mir am Vortag auch gebrochen. Schlussendlich konnte alles ausgetauscht werden, allerdings hat es doch recht lange gedauert, so dass es sich nicht mehr gelohnt hätte an dem Tag weiterzufahren. Also war ich noch einen Tag länger im schönen Donautal. Am Abend kam ich dann ins Gespräch mit meinen Nachbarn, die sehr nett waren. Am nächsten Morgen haben sie mich auf ein herzhaftes Frühstück eingeladen.
Bis Sigmaringen ging es noch durch den Canyon, danach wurde es flacher. Der Weg führte entweder an der Donau entlang oder über weite Felder und immer wieder kamen kleine idyllische Kleinstädte.
In der Gegend gibt es keine größeren Campingplätze, so dass ich am Abend zu einem DLRG-Zeltplatz gefahren bin, was aber eigentlich nur eine Wiese mit Dusch- und Toilettencontainer und einem Kiosk nebenan war. Dort habe ich auch einen netten Schweizer kennengelernt, der mit dem Fahrrad nach Istanbul unterwegs ist. In der Nacht schlug das Wetter dann um. Es wurde merklich kühler und fing an zu schütten.
Gestern hat es dann den ganzen Tag geregnet. In Ulm hatte ich zunächst noch einiges zu besorgen. Ich brauchte ein neues Zelt und eine neue Powerbank, da meine Alte mittlerweile den Geist aufgegeben hat. Ich war erfolgreich und habe nun ein neues Zelt, mit dem ich auch sehr zufrieden bin. Einen Mediamarkt gab es dort auch, wo ich eine Powerbank gekauft habe. Das Wetter blieb leider äußerst bescheiden, so dass ich kaum Photos gemacht habe. Meine Hände waren immer nass und aufgequollen und die Sichtverhältnisse waren mies. Ich hatte mich eigentlich auf den Ulmer Münster, den höchsten Kirchturm der Welt, gefreut, aber bei dem Wetter sind die Bilder leider nicht besonders spektakulär geworden.
Danach ging es im Dauerregen weiter durch schöne Landschaften mit viel Wald, aber ein wirklicher Genuss war es nicht, da mittlerweile alles nass war. Meine Schuhe und Regenkleidung sind zwar wasserdicht, aber nach einigen Stunden im strömenden Regen war trotzdem alles durchweicht. In Dillingen habe ich dann schließlich einen Campingplatz angesteuert und mache heute einen Ruhetag, da meine Schuhe immer noch komplett nass sind. Ab morgen sind aber wieder Sonne und hochsommerliche Temperaturen angesagt.











Halo Basti !!
I’ve tried over Google translate to send you a message in German but that just sounds silly.
However you have no problem to read it in English. It is so nice to see you on your blog, but in person would be much, much better. 😀 😀
Yes, I’ve got the news tonight and me and my Family are so excited over your arrival.
Jesus, how long has it been, OMG 15 years :O
Very nice adventure you got there. I would be having trouble with 5000 km on a plane 🙂
So proud of you. Please send me an E-mail or sms just to know when to expect you.
Have a nice trip forward and „MAY THE FORCE BE WITH YOU“ 😀 😀
See you soon
Vlado
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heyho kloth hier , immer noch tolle bilder und netter bericht !! hat es dein gepäckträger auch mal erwischt .. ;( aber trotzdem scheint dein rad echt noch gut zu sein . grade die kleinen räder scheinen sich bezahlt zumachen . ich hätte jetzt wohl schon das 2te neue hinterrad 😉 platten hattest auch noch garnicht oder ? wieviel km hast du schon auf dem buckel ? und ich hörte du willst evtl noch ne andere route fahren ? weiterhin viel spass !!
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Ja, das Fahrrad hält super durch. Nur die Verschleißteile wie die Lager, der Ständer und der Gepäckträger haben zwischendurch schlapp gemacht, aber bei den Distanzen ist das ja keine Überraschung. Platten hatte ich noch keinen. Gelobt seien die Schwalbe Marathon-Reifen. Das mit der Route überlege ich mir wenn ich in Serbien bin. Eventuell verlängere ich die Reise noch etwas…
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Hallo, lieber Sebastian,
bei dem einen Frühstück muss es nicht bleiben!
Wenn Du mal nach Landsberg am Lech kommst, laden wir Dich zusammen mit unseren Finninger Freunden zum Grillen ein.
Du bist ein toller Typ: Liebenswert, Grund ehrlich und mutig!
Wir wünschen Dir für Deine Reise noch viel Kraft, Glück und Spass.
Aber vergesse nicht, Deine Haut vor den Sonnenstrahlen zu schützen,sagt Silvia, meine liebe Frau!
Aus Landsberg am Lech grüßen Dich
Gerhard und Silvia
http://www.energy-press.de
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