Tours

Vorgestern war mein kurzes Gastspiel am Atlantik schon wieder vorbei. Ich habe morgens noch gemütlich gefrühstückt und bin zum Strand gegangen bevor es wieder weiterging.

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Die 60 Kilometer bis Nantes kannte ich ja schon. Auch dieses Mal konnte ich der Stadt nicht viel abgewinnen. Im Zentrum gibt es ein paar nette Gebäude, aber im Großen und Ganzen könnte die Stadt überall auf der Welt stehen. Der typisch französische Charme fehlt völlig.

Hinter der Stadt wurde es dann aber richtig schön. Die Loire ist völlig naturbelassen. Überall sind Sandbänke und Flussinseln, so dass man häufig gar nicht von „der“ Loire sprechen kann, da sie sich immer wieder in verschiedene Arme aufspaltet. Dazu ging es immer mal wieder durch Wälder, die in Ufernähe stehen.

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Gestern verlief der Weg recht ähnlich. Teilweise waren auch einige kleine Schlösser und alte Adelssitze zu sehen, aber ärgerlicherweise waren die immer gerade am anderen Flussufer und somit weit entfernt oder es standen Häuser oder Bäume im Weg, so dass man kaum gute Photos machen konnte.

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Der Weg war aber trotzdem schön. Schöne Natur und immer wieder diese malerischen typisch französischen Kleinstädte und Dörfer. Zum Ende des Reisetages kam ich durch Saumur. Ein Ort mit großem Schloss und einer sehr netten Altstadt. Die ganze Gegend hat mir sehr gut gefallen.

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Heute wurde es dann recht abwechslungsreich. Kurz hinter Saumur ging es durch diverse Höhlensiedlungen. Hier hat man Wohnraum bzw. ganze Häuser in den Fels gehauen. Auch der Radweg verlief durch teilweise recht dunkle Höhlen. Das war wirklich einmalig und habe ich in der Form auch noch nie gesehen.

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Anschließend ging es an Mohnfeldern und durch Wälder weiter und immer wieder hatte ich die Loire an meiner Seite.

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Irgendwann kam ich dann nach Tours. Die Stadt hat mir um Längen besser als Nantes gefallen. Als erstes ging es durch einen Park und schon war man mittendrin in Tours. Große, breite Boulevards und enge beschauliche Gassen wechselten sich ab, bis ich schließlich in der Altstadt war. Dort standen viele alte Türme, Kirchen und sonstige Gebäude in engen Gassen. Man merkt, dass Frankreichs Städte im Krieg nicht völlig ausgebombt wurden. Hier sind die Altstädte noch mehr oder weniger im Originalzustand. Der Höhepunkt war dann die Kathedrale. Wirklich beeindruckend, auch wenn man nicht viel Platz zum Photographieren hatte.

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Ich habe mir etwas Zeit für die Stadt genommen und bin dann zum nächsten Campingplatz ein paar Kilometer östlich von Tours gefahren.

Insgesamt bin ich inzwischen 3318 Kilometer unterwegs. Es macht immer noch sehr viel Spaß und ich freue mich auf die kommenden Wochen und Monate.

5 Gedanken zu “Tours

  1. …einfach nur schön… gab’s vor der Kathedrale ein Radlertreffen?
    Auch weiterhin genügend Luft auf den Reifen sowie immer eine gut geschmierte Kette….

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  2. Grüße und frohe Pfingsten. Siehst gut aus vor der Kathedrale. Danke für die ausgezeichneten Foto´s und Berichte … als ob man direkt mitfährt lol. Weiterhin Gute Fahrt, Grüße & Gauf

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