Pordic

Vorgestern ging es vom Saint Mont Michel weiter zunächst an der Küste Richtung Westen. Die Route führte mich über flache Uferstraßen immer am Strand entlang.

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Da es ein Sonntag war, waren sehr viele Tagesausflügler unterwegs. Nach einigen Kilometern änderte sich die Landschaft und es wurde wieder recht hügelig. Die Orte waren schön, gut gepflegt und sehr belebt. Das Wasser schimmerte wieder im satten Türkiston, wie ich es mittlerweile vom Ärmelkanal gewohnt bin.

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Kurz vor Saint Malo änderte sich das dann aber schlagartig. Das Meer war tiefblau wie man es vom Mittelmeer erwartet und am Ufer standen überall Palmen. Man merkt, dass die Bretagne sich auch landschaftlich von der Normandie unterscheidet.

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Von Saint Malo habe ich einen sogenannten Meeresbus nach Dinard genommen. Die Fahrt mit dem kleinen Boot hat zwar nur eine Viertelstunde gedauert, war aber trotzdem schön, da man an einsamen Felsen und diversen Segelbooten vorbeigekommen ist.

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Anschließend ging es wieder landeinwärts durch dichte Wälder und an idyllischen Seen entlang.

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Gestern ging es zunächst durch ähnliches Gebiet, allerdings wurde das Terrain immer schroffer und zerklüfteter. Die Hügel sind oftmals sehr steil. Meistens stehen Warnschilder mit der entsprechenden Steigung bevor es hochgeht an der Straße. 18% waren keine Seltenheit. Ich bin zwar gut im Training, aber bei solchen Steigungen bin ich doch ziemlich ins Schwitzen gekommen. Nach einiger Zeit kam ich wieder ans Meer. Überall waren kleine Buchten mit einsamen Stränden, die man von oben bestaunen konnte.

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Am Abend kam ich dann an einem sehr gemütlichen Campingplatz an, der von einer etwa 80-jährigen Dame und fünf Katzen geführt wird. Sie regelt das Organisatorische, der Enkel kümmert sich um die Pflege des Platzes. Alle Parzellen sind von meterhohen Hecken umgeben, so dass man quasi sein eigenes Reich hat. Der Wind und die vielen Höhenmeter haben sich nach fünf Tagen Fahrt auch bemerkbar gemacht, so dass ich heute hier einen Ruhetag gemacht habe. Im Laufe des Tages wollte ich mir dann den Strand anschauen. Ich musste allerdings feststellen, dass die Berge hier direkt ins Meer abfallen und es somit keinen Strand gibt. Stattdessen gab es einen wunderschönen Wanderweg am Meer entlang. Ich war so begeistert, dass ich mehrere Stunden dort verbracht habe und somit heute als Alternative zu den vielen Radtagen ein Wandertag eingelegt wurde.

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Morgen geht es weiter nach Westen und langsam werde ich etwas wehmütig das Ende des Ärmelkanals zu erreichen. Andererseits freue ich mich auch auf alles was da kommen mag…

5 Gedanken zu “Pordic

  1. Lieber Sebastian, das sind wieder wundschöne Aufnahmen und deine Berichte sind so

    interessant. Weiterhin eine glückliche und schöne Reisen.

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  2. Schön von dir so regelmäßig zu hören…
    Ich hoffe du bist trotzdem etwas schwimmen gewesen im Meer von Pordic! 😉
    Sehr schöne Landschaften, die du da erlebst. Weiterhin viel Spaß auf deiner Reise!

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  3. hey!! Jetzt ist es ja nicht mehr weit bis nach Lacanau 😉 Da kannste mal 2 Tage Pause machen. Viel Spass weiterhin.

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    1. Bis Lacanau wären es sicherlich noch 600 Kilometer, aber so weit nach Süden fahre ich nicht. An der Loire geht es nach Osten. Inzwischen bin ich aber auf der Velodyssee. Ich wollte heute einen neuen Blogeintrag verfassen, aber ich habe hier kein WLAN. Morgen Abend wahrscheinlich…

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  4. Lieber Sebastian,
    wir sind über Deine Berichte und Fotos begeistert! Es macht viel Spaß an Deinen Reiseberichten teilzuhaben Wir haben auch einzelne Ziele schon besucht und unsere Erinnerungen flammen bei Deinen Ausführungen wieder auf.Weiterhin viel Spaß und Freude. Wir bleiben dran…

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