Nach einem interessanten Tag bin ich nun in Frankreich kurz vor Calais angekommen. Der Abend gestern versprach noch recht anstrengend zu werden, da vier jugendliche Rabauken neben mir campiert haben. Kaum hatten sie ihre Zelte mitsamt Pavillon aufgebaut, kamen die Schnapspullen auf den Tisch. Kurze Zeit später waren sie ziemlich angeheitert, laut und nervig. Glücklicherweise sind sie dann irgendwann abgehauen und erst im Morgengrauen wieder aufgetaucht. Wahrscheinlich waren sie in einer Disco.
Bei kühlem und stark bewölkten Wetter ging es heute lange Zeit an der belgischen Küste entlang. Der Strand ist wirklich herrlich. Feinster Sand, 150 Meter breit und schier endlos lang. Dazu führte den Großteil des Weges an einer breiten Uferpromenade immer am Wasser entlang. Die Belgier haben aber alle Orte am Wasser mit neunstöckigen Mietsbunkern vollgebaut, die auch noch alle gleich aussehen. Die Orte selber sind ganz hübsch, aber die dem Meer zugewandte Seite ist überall verschandelt. Die Mieter haben sicherlich einen grandiosen Blick aus ihren Wohnzimmern, aber schön ist es für Besucher nicht.
Zum Ende Belgiens ging es noch durch recht hübsche Dünenlandschaften.
Etwas später war ich dann in Frankreich. Zunächst bin ich durch Dünkirchen gefahren und habe gemerkt, dass hier ein anderer Gedanke herrscht. Das Meer und die Uferpromenade waren genauso schön wie in Belgien. Allerdings verschandeln die Franzosen ihre Küste nicht mit solch seelenlosen Mietsbunkern. Die Gebäude sind alle unterschiedlich, nicht so hoch und irgendwie individuell. Alles hat hier einen gewissen Charme.
Nach Dünkirchen ging es erstmal ins Inland, wo ich lange Zeit keinen Menschen weit und breit gesehen habe. Erst ging es an irgendeinem Kanal lang, wo aber nicht mal Schiffe unterwegs unterwegs waren. Vielleicht weil heute Sonntag ist. Danach ging es etliche Kilometer über einsame Landstraßen an Feldern vorbei bis es dann wieder Richtung Küste ging.
Ich bin heute 122 Kilometer gefahren und habe somit meine ersten tausend vollgemacht (1061 um exakt zu sein). Schön, dass noch viele tausend Kilometer vor mir liegen. Das Wetter soll die nächsten Tage trocken bleiben. Also bin ich voller Tatendrang und freue mich auf Frankreich. Schließlich werde ich das Land in den nächsten Wochen noch intensiv zu sehen bekommen.


Sieht ja recht bewölkt und fresh aus !! du hast ja echt wenig gepäck dabei , so muss das sein ;‘) und der esbit immer schön unter feuer ?
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Ja sicher. Der Esbitkocher war bislang fast jeden Tag im Einsatz. Das Ding ist wirklich super!
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Ich hoffe du angelst auch schön am Abend und haust dir nen feinen Fisch auf den Esbitkocher!
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Gute Idee. Das probiere ich nachher gleich mal aus. 🙂
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