Calp

Hinter Palomares ging es zunächst immer weiter an der an Küste entlang. Die Landschaft war recht bergig und sehr spärlich bewachsen. Die wenige Vegetation bestand aus vertrocknetem Gras und einigen wenigen Büschen. 

Eine so vegetationsarme Gegend habe ich auf meinen Reisen durch Europa bislang noch nicht gesehen.

Auch der gestrige Tag verlief größtenteils durch sehr ähnliche Gegenden. Am Morgen ging es zunächst noch über Serpentinenstraßen die Berge hoch.

Einige Kilometer hinter Cartagena wurde es aber völlig flach. Auf einer Strecke von über 40 Kilometern war die Landschaft völlig eben.

Gegen Ende des Tages kam ich durch eine Gegend mit vielen Seen, aus denen Salz gewonnen wird. Hier gab es auch etliche Flamingos zu sehen. 

Heute wurde das Gelände wieder deutlich bergiger. Die Straße war aber gut befahrbar und mit dem breiten Seitenstreifen hatte man quasi eine ganze Spur für sich.

Im Laufe des Tages kam ich an Benidorm vorbei. Die Stadt scheint nur aus Hochhäusern zu bestehen,  was hier in Südspanien eher unüblich ist. Der Kontrast zum gesamten Umland ist so gewaltig, dass man das Gefühl hatte in einem Science-Fiction-Film gelandet zu sein.

Mittlerweile wird die Landschaft auch wieder deutlich grüner. Einige Kilometer später erreichte ich Calp, wo ich einen netten Campingplatz angesteuert habe. 

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