Santo Domingo de la Calzada

Nachdem ich noch einen sehr schönen Abend in Cap de l’Homy verbracht habe ging es weiter an der südfranzösischen Atlantikküste. Häufig ging es direkt am Strand entlang. Da hier aber überall hohe Dünen zwischen Strand und Straße liegen, habe ich häufiger den Weg verlassen, um mir das Meer anzuschauen.

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Der Weg war sehr abwechslungsreich, so dass es stellenweise vom Strand aus weiter ins Inland ging, wo ich die meiste Zeit an diversen Flüssen und Seen vorbeikam.

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Im Inland kam ich dann auch durch die Stadt Bayonne, die in dieser Gegend der größte Ort ist. Hier habe ich eine längere Pause gemacht und mich mit Verpflegung eingedeckt.

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Danach ging es wieder zurück zur Küste nach Biarritz. Der Ort ist ja sehr bekannt und sieht sehr mondän aus. Zudem ändert sich hier die Landschaft schlagartig. Während zuvor hauptsächlich Sand und Dünen zu sehen waren, wird es auf einmal sehr felsig. Die Stadt ist sehr schön, aber der Verkehr ist ein Alptraum. Viele Busse, Autos und vor allem tausende lärmende, stinkende Motorräder auf sehr engen Straßen haben mir etwas den Spaß verdorben.

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Trotzdem ist es eine wunderschöne Gegend und völlig anders als die Küste weiter nördlich. Etwas südlich von Biarritz habe ich gecampt und einen sehr schönen Abend an einer Strandbar mit Bier und Burger genossen.

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Mittlerweile war ich im Baskenland angekommen, wo es sich anders anfühlt als im Rest Frankreichs. Am ehesten lässt es sich an der Architektur der Orte festmachen. Überall sieht man Fachwerkhäuser und Felsklippen.

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Kurze Zeit später überquerte ich die Grenze und war in Spanien. Hier verliess ich die Küste und fuhr ins Inland. Man ist sofort in den Pyrenäen und hat auf einmal nur noch Berge um sich herum. Zunächst ging es an einem beschaulichen Fluss entlang, wo man noch nicht allzu heftige Steigungen hatte.

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Ungefähr 20 Kilometer später ging es dann aber ordentlich nach oben. Von nahezu Meereshöhe bin ich dann auf knapp 1000 Meter hochgeradelt. Die Ausblicke entschädigen aber immer für die Anstrengung.

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Anschließend kam ich noch an einem sehr schönen Bergsee vorbei bevor ein großartiger Tag zu Ende ging.

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Gestern Morgen ging es zunächst nach Pamplona. Die engen Gassen wirken hier anders als in Frankreich und man merkt, dass man mittlerweile in einem anderen Land ist.

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Danach ging es für lange Zeit an einer einsamen Landstraße entlang, von der aus man meist Felder und Berge sah. Dörfer sind hier immer sehr kompakt auf Hügeln.

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Heute Morgen habe ich mir zunächst Logroño angesehen. Mittlerweile fühle ich mich sehr wohl in Spanien und ich finde es immer wieder großartig neue Länder auf dem Rad zu erleben.

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Danach ging es wieder weiter durch die sehr bergige Provinz. Nordspanien ist deutlich bergiger als ich es mir vorher vorgestellt hatte.

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