Wieder zurück in Carentan

Inzwischen bin ich nach rund 200 Kilometern wieder zurück von meiner Rundreise der Cotentin. Ich bin also wieder in Carentan.

Nachdem es vorgestern Morgen zunächst mal wieder stark geregnet hat, bin ich erstmal frühstücken gegangen. Ein Sturm war auch aufgezogen. Gegen 11 Uhr verschwanden die Regenwolken und ich habe schnell zusammengepackt.

Es ging nun auf die Halbinsel Cotentin. Zunächst nahe der Ostküste nordwärts. Die Wege waren ausnahmslos sehr gut. Allerdings wehte der Sturm sehr heftig. Gerade bei Seitenwind musste ich bei einigen Böen doch sehr aufpassen nicht vom Rad geweht zu werden. Zunächst war es sehr flach und ich bin gut vorangekommen. Die Gegend ist dünn besiedelt und besteht hauptsächlich aus Weiden und Wiesen, auf denen meist Kühe ihrem Alltag nachgingen.

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Nach etwa 40 Kilometern wurde es wieder sehr hügelig. Dafür konnte man von oben wieder gut das Meer sehen.

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Die Halbinsel ist wirklich ruhig, idyllisch und dank der sehr guten Wege perfekt zum Fahrradfahren geeignet (wenn es gerade nicht stürmt).

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Am späten Nachmittag führte mich meine Route dann landeinwärts, um später dann wieder Richtung Süden abzuknicken. Nachdem ich 80 Kilometer gefahren war, schaute ich mal nach, wo und wie weit der nächste Campingplatz war. Leider musste ich feststellen, dass im Inland überhaupt keine Plätze waren. Daher beschloss ich meine Route zu verlassen und bin dann 16 Kilometer zur Nordküste gefahren. Der Weg ging bis auf die letzten paar hundert Meter nur bergauf. Der Platz ist sehr schön gelegen. Hinter mir hatte ich eine senkrechte Felswand, die gut vor dem Sturm schützte, vor mir das Meer.

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Gestern Morgen regnete es wieder und der Sturm sollte noch den ganzen Tag dauern. Da ich zusätzlich die letzten fünf Tage unterwegs war, habe ich dann beschlossen einen Ruhetag einzulegen. Der war in der Tat recht ruhig, allerdings war ich ein ums andere Mal sehr besorgt um mein Zelt, da die Sturmböen teilweise sehr heftig waren. Das Zelt hat aber alles gut überstanden. Abends war ich dann im campingplatzeigenen Restaurant mit direktem Blick aufs Meer und habe eine sehr leckere Pizza gegessen. Anschließend wurde dort sogar das Bayern-Spiel gezeigt. Naja, das hätte ich mir auch schenken können…

Heute hatte sich der Sturm gelegt und bei sonnigem Wetter ging es ins Inland der Halbinsel. Hier war es deutlich bewaldeter und die Straßen waren super und sehr verkehrsarm.

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Nach etwa 30 Kilometern stieß ich dann auf einen sogenannten Voie Verte. So nennen die Franzosen spezielle Fernradwege, auf denen jeglicher motorisierter Verkehr verboten ist. Dieser Weg ging dann durch Wälder und an Wiesen und Feldern entlang 60 Kilometer immer geradeaus bis ich wieder in Carentan war.

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Da es erst kurz nach 16 Uhr war, wollte ich noch etwa 30 Kilometer fahren. Glücklicherweise habe ich aber früh genug nach Campingplätzen gesucht. Ich stellte fest, dass auf den nächsten 60 Kilometern kein einziger auf meinem Weg lag. Meine Route führt mich als nächstes nämlich ins Inland. Die Campingplätze liegen in dieser Gegend alle an der Küste. Daher bin ich dann zu demselben Platz gefahren, auf dem ich vor drei Tagen schon war.

4 Gedanken zu “Wieder zurück in Carentan

  1. WORD OF WUSCHLER WOW .. Nette Bilder und da ist ja auch mal die gute Tatonka Schüssel 😉 Ich hoffe du hast genug Esbit mitgenommen. Bin gespannt auf mehr Berichte plus Bilder.

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  2. …’mal wieder Klasse! Man hat den Eindruck selbst dabei zu sein oder auch dabei sein zu wollen.
    Sieh‘ zu, daß Du gesund bleibst und weiterhin eine gute und eindrucksvolle Reise….

    P.S.: wie schmeckt der Eintopf in Frankreich?

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    1. Ich habe nur die „light“-Version von WordPress. Die ist umsonst. Um Videos zu posten, braucht man die bessere Variante, die dann natürlich auch kostenpflichtig ist. Videos habe ich aber eh keine gemacht. Die Landschaft ändert sich ja nicht so schnell und da ich alleine unterwegs bin, wüsste ich nicht wen ich filmen sollte…

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